Mein Weg zur Ernährungsberatung

Schon früh faszinierte mich die Verbindung zwischen Essen, Wohlbefinden und Lebensqualität. Nach meinem Studium der Ökotrophologie an den Universitäten Kiel und Bonn widmete ich mich zunächst der Kommunikation meines Ernährungswissens, indem ich ein Volontariat in einem Internet-Medizinverlag und einige Jahre redaktionell verbracht habe.

Meine Leidenschaft gilt der Idee, dass Ernährung kein starres, rigides System sein darf, sondern ein fließender Prozess – angepasst an deinen Körper und deine Psyche, flexibel und gewappnet für die Herausforderungen des Alltags. Zurück in meiner Heimatstadt Hamburg machte ich mich selbstständig als Ernährungsberaterin (zertifiziert vom Berufsverband VDOE und E-Zert, Voraussetzung für eine Bezuschussung durch die Krankenkassen, die Bezeichnung „Ernährungsberater“ alleine ist kein geschützter Begriff). Besonders interessieren mich Allergien und Unverträglichkeiten sowie der Darm und sein Mikrobiom und die Zusammenhänge zu anderen Organen wie der Niere. Erfahrungen mit Krebserkrankungen konnte ich durch die Mitarbeit in einer onkologischen Praxis sammeln. Aber auch Übergewicht, Adipositas und Diabetes– alleine durch ihre Häufigkeit habe ich zahlreiche Klienten mit Erkrankungen aus diesem Bereich beraten.

Da unser Ernährungsverhalten in der Kindheit besonders prägend ist, finde ich es wichtig möglichst früh im Leben anzusetzen: Ich habe an Projekten in Kitas („die Kleinen stark machen“ von der IKK) und sozialen Brennpunkten (Rallye Energy Gruppe, Bornkids) und zum Thema Ernährungsarmut in der Verbraucherzentrale Hamburg mitgearbeitet.

In einer Public-Health Weiterbildung (Master-Niveau) habe ich gemerkt, wieviel Freude mir die Beschäftigung mit Forschungsprojekten macht und dass es mir leichtfällt zu lernen: So konnte ich mich noch einmal intensiv mit den Methoden der Epidemiologie, Gesundheits- und Krankheitsmodellen, nicht-übertragbaren/übertragbaren Krankheiten, globalen Aspekten sowie der Prävention und Gesundheitsförderung beschäftigen und als Abschluss in der Public-Health-Forschung eine epidemiologische Studie (Niereninsuffizienz und fermentierte Produkte) konzipieren.

Privat

Wenn ich nicht berate, finde ich mich oft in der Küche wieder – experimentierfreudig und mit einer Vorliebe für saisonale, regionale Zutaten und dem Fermentieren. Mein Ausgleich? Yoga, lange Spaziergänge in der Natur, Lesen und das Baden in möglichst kalten Gewässern (neben Essen meine zweite Leidenschaft). Interessanterweise gibt es hier einige Forschung zu der Wirkung auf den Blutzucker (neben der stimmungsaufhellenden).

Mein Ziel

Mein Ziel für dich: Dass du dich in deinem Körper wohlfühlst – mit Leichtigkeit, ohne Verbote und mit der Gewissheit, dass Ernährung dich trägt, statt einzuengen.

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